40.000 von den USA gespendete Solarradios informieren und laden Handys in Haiti auf

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radios-Distributed-Haiti.jpgLetzte Woche hat ein Erdbeben Telefonfestnetz und Mobilfunkdienste zum Schweigen gebracht und die Haitianer in mehrfacher Hinsicht im Dunkeln gelassen. Jetzt wird es besser, da Zehntausende von Funkgeräten von US-Marines vertrieben werden. Haitianische Familien können jetzt wichtige Ankündigungen zum öffentlichen Dienst und zur Sicherheit hören und erfahren, wann und wo Lebensmittel und Wasser verteilt werden.

Die kleinen Radios benötigen nicht einmal Batterien: Sie werden von der Sonne oder von Hand angetrieben. Eine US-Luftwaffe C-130 flog in Paletten der handgehaltenen Notfunkgeräte der Homestead Air Force Base in Florida für Erdbebenüberlebende - 43.800 Funkgeräte bisher, weitere 6.200 sind morgen fällig.


(Bildnachweis: US Marine Corps Sergeant Mark Leuis zeigte den Haitianern, wie einfach die US-Radios zu bedienen sind)

Die speziell ausgestatteten Radios haben einen weiteren Vorteil: Sie können zum Aufladen von Mobiltelefonen und als bescheidene Taschenlampen verwendet werden.

Die Joint Task Force Haiti des US-Militärs koordinierte mit der Regierung von Préval die Verwendung eines speziellen Kommunikationsflugzeugs für die Ausstrahlung auf bestimmten FM- und AM-Frequenzen. Nachrichten über die internationalen Hilfsmaßnahmen und Gesundheitsinformationen werden auf drei Frequenzen ausgestrahlt: 92,4 FM, 104,1 FM und 1030 AM.

Zusätzlich zu den Radios verteilt das Militär 60.000 Aufkleber für die AM / FM-Frequenzen. Es wurden sechzigtausend Flugblätter hergestellt, die Betriebsanweisungen auf Kreolisch und Französisch enthalten.


Das US-amerikanische Südkommando stellte das Geld für den Kauf der Radios zur Verfügung, die im Rahmen der 'Operation Unified Response' geliefert wurden.

Es gibt rund 6.400 US-Militärangehörige, die die Mission unterstützen, indem sie sich um die Verwundeten kümmern, an den Verteilungspunkten für Lebensmittel Sicherheit bieten, Evakuierungen durchführen oder humanitäre Hilfsgüter befördern. Diese Zahl wird voraussichtlich in den kommenden Wochen auf 10.000 ansteigen.
(America.gov)